Porträts
Biography
- Medium
- jackieleven.co.uk (offizielle Website, WordPress-Relaunch 2021)
- Autor
- Graeme Thomson
- Datum
- Mai 2021
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Webarchiv
Essay des schottischen Musikjournalisten Graeme Thomson, datiert „Edinburgh, May 2021“, als offizielle Biografie der wiederbelebten Website. Thomson beginnt mit seiner ersten Begegnung: Leven kam aus Norwegen zurück, erschüttert von den Obdachlosen und Süchtigen am Osloer Busbahnhof, und sagte, er sei „too connected to the pain of other people“. Er charakterisiert Levens Musik als Reise zwischen Trost und Verzweiflung, seine Themen (wütende, beschädigte Männer, Einsamkeit, Gewalt, aber auch Zärtlichkeit, Humor, politische Wut). Lebenslauf: geboren als Alan Moffat am 18.06.1950, Vater Londoner Ire, Mutter aus Nordostengland, Kirkcaldy High School wie Gordon Brown, Gefühl der Brandmarkung wegen Romany-Herkunft, mit 16 von zu Hause fort, Control 1971 (das Pseudonym habe er laut eigener Aussage gewählt, um den Behörden zu entgehen), ab 1975 in London, Doll by Doll mit Joe Shaw und Dave MacIntosh im besetzten Haus in Maida Vale, Rauswurf von einer Hawkwind-Tour, Levens späteres Eingeständnis, damals episodisch „genuinely mentally ill“ gewesen zu sein; Auflösung 1983, Virgin-Vertrag, Überfall 1984 (Kollegen hätten ihn gesucht und gerettet), zwei Jahre kaum Stimme, Falsett verloren, mehrere Jahre Heroin, CORE Trust; ab 1994 über 30 Alben einschließlich Fanclub-CDs und Sir Vincent Lone. Thomson beschreibt die Bühnenpräsenz (Johnny Dowd: „Jackie was real“) und sein letztes Konzerterlebnis im Edinburgher Cabaret Voltaire am 11.08.2011; Leven starb drei Monate und drei Tage später an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Schluss mit Ian Rankin und der Zeile aus „Main Travelled Roads“.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
I sometimes think my problem is that I'm too connected to the pain of other people