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Porträts

Doll by Doll

Medium
Toppermost
Autor
James McCaon
Datum
28. Dezember 2024
Sprache
Englisch
Zugang
Online

Toppermost-Beitrag, der Doll by Doll anhand von zehn ausgewählten Songs vorstellt, geschrieben von einem Fan, der die Band und Leven als Solisten oft live gesehen hat (Kurzbiografie am Ende: lebt bei Brighton). Er skizziert die Herkunft des Bandnamens (E. E. Cummings), die Besetzung, Levens Vorgeschichte (Duo Saint Judas mit Colin Soutar um 1969, Album „Control“ als John St Field) und seine literarischen Quellen (James Wright, Blake, Rilke, Robert Bly, Anna Achmatowa). Besprochen werden u. a. „More Than Human“ und die B-Seite „The Fountain Is Red, The Fountain Is White“ (vermutlich angelehnt an Baudelaire) von „Remember“, „Hell Games“, „Stripshow“, „The Human Face“ und „Highland Rain“ von „Gypsy Blood“, „Those In Peril“ und „Main Travelled Roads“ vom dritten Album sowie „Lonely Kind of Show“ und „So Long Kid“ von „Grand Passion“. Der Autor erinnert sich, Leven Ende der 1970er oft mit Freunden im Pub The Warwick Castle in Maida Vale gesehen zu haben – die lauteste Gruppe an der Bar, gelegentlich raufend. Er erwähnt eine deutsche TV-Aufnahme von „Main Travelled Roads“ (1981), das unveröffentlichte fünfte Album „The Last Flick of the Golden Wrench“ (möglicherweise identisch mit „The Robberies of the Rain“, laut Autor 2009 erschienen) und das Tribute-Konzert „Two Tiny Selves“ 2012 im Pub The Castle. Er hat in Levens Andenken eine Gedenkbank am Soho Square aufstellen lassen. Tenor: liebevoll, sehr persönlich, Plädoyer für eine unterschätzte Band. In den Kommentaren melden sich weitere Zeitzeugen (Konzerte in Liverpool, Camden Lock, Farnborough, Blandford Forum) und ein Angehöriger von Jo Shaw.

Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.

the loud bunch at the bar, sometimes brawling on the floor

über Leven und Freunde im Warwick Castle.

Quelle