Nachrufe
Jackie Leven (Nachruf; Unterzeile: Scottish singer and songwriter who drew on his wanderings to produce a rich stream of poetic and mysterious anthems)
- Medium
- The Times
- Autor
- anonym (Times-Nachrufredaktion)
- Datum
- 18. November 2011
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Online
Unsignierter Times-Nachruf. Er stellt Leven als Außenseiter mit 40-jähriger Karriere, meisterhaften, aber vernachlässigten Alben und Etiketten wie „Britain's greatest lost rock star“ vor. Biografie laut Times: Vater irischer Cockney mit Roma-Herkunft, Mutter aus Northumbria; Kirkcaldy High School mit Gordon Brown, den Leven kurzzeitig überflügelte, als er den nationalen Schulaufsatzwettbewerb des Scottish Round Table gewann – mit einem Aufsatz über seinen Traum, als wandernder Musiker loszuziehen. Schulverweis wegen Drogen, ab 1967 ein Jahrzehnt auf Wanderschaft durch Großbritannien, Irland und Westeuropa, Control als John St Field „Mitte der 1970er“ in Madrid aufgenommen. 1977 Gründung von Doll by Doll im Londoner Squat; Gypsy Blood habe David Gilmour beeindruckt, der dann auf Grand Passion (1982) spielte. 1983 Solovertrag bei Charisma/Virgin, Überfall nach einer nächtlichen Session in einem Studio in Islington, Falsett verloren, Heroin, CORE Trust mit Diana als Schirmherrin. Diana habe ihn zur Rückkehr zur Musik bewegt, indem sie ihn bei einem offiziellen Termin hinter der Bühne zum Singen drängte; 1994 Cooking Vinyl, über 20 Alben, Sir Vincent Lone, Jackie Leven Said mit Rankin, der Leven bei Desert Island Discs wählte. Der Whisky „Leven's Lament“ sei von Islay Mist nach ihm benannt worden.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.