Nachrufe
Jackie Leven
- Medium
- The Daily Telegraph
- Autor
- anonym (Telegraph-Nachrufredaktion)
- Datum
- 16. November 2011
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Bezahlschranke
Klassischer Telegraph-Nachruf. Leven sei eines der farbigsten und eigenständigsten Talente von Rock und Folk gewesen, ohne verdienten Erfolg; ein Telegraph-Kritiker (Neil McCormick) habe Doll by Doll „the greatest band you've never heard of“ genannt. Biografie: geboren in eine Roma-Familie in Kirkcaldy, Vater London-Irisch, Mutter aus Northumbria; Schulschwänzer, Wanderungen in den Hügeln bei Kirkcaldy, Bluesliebe der Mutter, Folkclubs, Trampen durch Europa, Busking in London, Control 1971 als John St Field. Doll by Doll hätten sich mit Themen wie psychischer Krankheit und Obdachlosigkeit vom Punk abgehoben und sich nach vier Alben aufgelöst. 1983 Überfall durch eine Gruppe Fremder auf dem Heimweg von einer Aufnahmesession in Nord-London; Leven erzählt, er habe gedacht, er werde sterben. Danach Trennung, Rückzug, Heroin, nach zwei Jahren Genesung durch chinesische Behandlung und „psychic healing“, Mitgründung des Core Trust in Marylebone. Umzug nach Oban, wo das Material für Mystery of Love (1994) entstand. Werküberblick: Forbidden Songs Of The Dying West (1995, Männerchor, Eddi Reader, Andy White), Fairy Tales For Hard Men (1997), Night Lilies (1998), Defending Ancient Springs (2000, Kathleen Raine, Duett mit David Thomas), Elegy For Johnny Cash (2005), Lovers At The Gun Club (2008) und das letzte Album mit „German Hotel Rooms“ im Untertitel.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
All I can do is make records that I would like