Interviews · Ausgewählt
Jackie Leven - Interview
- Medium
- Pennyblackmusic
- Autor
- Ben Howarth
- Datum
- 28. August 2011
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Online
Wohl eines der letzten Interviews Levens, telefonisch kurz vor Erscheinen von Wayside Shrines and the Code of the Travelling Man, der gemeinsamen Platte mit Keyboarder Michael Cosgrave. Ben Howarth stellt Leven als „cult artist's cult artist“ vor (Zitat Stewart Lee) und erzählt, wie sein Vater Leven beim Canterbury-Fayre-Festival vor Willard Grant Conspiracy entdeckte. Leven erklärt, die Songs seien in deutschen Hotelzimmern beim Warten auf Soundchecks entstanden und bei Soundchecks mit Cosgrave entwickelt worden; normalerweise nehme er im walisischen Studio Bryn Derwen auf, diesmal in Cosgraves Studio in Dartmoor, wo er Cosgrave bewusst Freiraum ließ. Er spricht über Deutschland als Lieblingstourland, über Songhintergründe („Townes at the Borderline“ nach einer Begegnung mit Townes Van Zandt, „Swine Fever Blues“ nach einer Schweinegrippe), über Songs, die erst im Studio Gestalt annehmen sollen, über ein festes Raster von Bühnengeschichten und deren Wahrheitsgehalt, über die „Official Bootlegs“ – angeregt von Cooking Vinyl, damit er selbst daran verdiene – und über den „Tod“ von Sir Vincent Lone. Gasttracks fremder Künstler (hier John Mayfield) seien sein Prinzip. Zum Schluss: ein Treffen mit Randy Newman nach einem Konzert in Bergen und der Plan, noch mindestens zehn Jahre weiterzumachen.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
Sir Vincent unfortunately died so he won't be making any more records!