Rezensionen
Jackie Leven and The Celtic Soulmen – The Haunted Year: Spring CD review
- Medium
- DVDfever.co.uk
- Autor
- Elly Roberts
- Datum
- 2009
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Online
Elly Roberts rezensiert für DVDfever.co.uk The Haunted Year – Spring: Man Bleeds in Glasgow / Greetings from Milford – Live (Cooking Vinyl, Mai 2009). Die beiden Live-CDs erscheinen hier erstmals kommerziell; sie stammen aus dem Umfeld des Fanclubs, den Leven mit dem Quartalsmagazin The Haunted Valley ins Leben gerufen hatte und der auch limitierte Livealben an Mitglieder verschickte. Roberts vergibt 8 von 10 Punkten für die erste und 6 von 10 für die zweite Scheibe.
Die erste CD, 1998 im Water Rats Theatre in London mitgeschnitten, zeigt Leven mit Michael Cosgrave und Steafan Hannigan, den Celtic Soulmen, und sei klar die bessere. Sie stütze sich überwiegend auf das Album Night Lilies (1998), nach Roberts womöglich eines seiner besten Soloalben bei Cooking Vinyl, greife aber auch weiter zurück, etwa auf „Call Mother A Lonely Field“. Es gebe rustikale Balladen wie „Farm Boy“, die Liebesballade „Looking For Love“, den mächtigen keltischen Klang von „Glenarm“ mit Uilleann-Pipes von Hannigan und das countrybluesige „Man Bleeds in Glasgow“. Das Juwel sei die göttliche Ballade „Poor Toun“, sein bester Gesang „by a long stretch“, zu Tränen rührend; knapp dahinter komme die gespenstische Ballade „Deep Choking Wooded Death Fix“ mit stilvollem Akustikgitarrenspiel. Den Abschluss bildet eines seiner beliebtesten Lieder, „Call Mother A Lonely Field“, bei dem seine soulige Stimme am kraftvollsten zu hören sei. Dazu komme scharfer Witz und spielerisches Geplänkel zwischen Band und Publikum.
Die zweite CD entstand 1999 bei der Haunted-Valley-Weihnachtsfeier im British Legion Club von Milford in Derbyshire, mit Kevin Hewick, Dan Britton und Lee Allatson als The Stornoway Girls. Hier gibt es Coverversionen von Van Morrison („Madame George“), Lou Reed („I’m Waiting For The Man“, „Pale Blue Eyes“) und Bill Withers („Who Is He And What Is He To You?“) sowie eigene Stücke wie „Walking In Argyll“ und „Listening To Crows Pray“. „Pale Blue Eyes“ übernehme die gelassene Vorlage Reeds, Levens Gesang schärfe sie aber deutlich. „I’m Waiting For The Man“ behalte den rauen Schwung des Originals, doch sein Gesang erreiche nicht Reeds Sechziger-Rock-Puls; bei „Who Is He…“ halte er mit Withers’ Soul-Schmerz nicht mit, dafür seien die Wah-Wah-Riffs hervorragend. Das Urteil lautet: „Very good collection“.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
The jewel in the crown is the divine ballad Poor Toun. This sweet and gentle song is beautifully sung, (his best vocal by a long stretch) enough to bring tears to the eyes.
The first disc with Michael Cosgrave and Steafan Hannigan aka Celtic Soulmen is by far the better of the two.
His working of the gorgeous Pale Blue Eyes sees the same laidback template adopted by Reed, though Levens vocals sharpen things up considerably compared to the original.
Quelle
In der Diskographie
- Man Bleeds in Glasgow 1998 · Jackie Leven & the Celtic Soulmen
- Greetings From Milford 2002 · Jackie Leven & the Stornoway Girls