Jackie Leven

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Interviews · Ausgewählt

Leven går i fengsel

Medium
Bergensavisen
Autor
Tore Bø
Datum
1. März 2003
Seite
24
Sprache
Norwegisch
Zugang
Frei lesbar

Vorbericht zu zwei Bergen-Auftritten: am 07.03.2003 im kleinen Lokal Madam Felle und am 08.03. (Internationaler Frauentag) in Bergen Landsfengsel. Leven sagt, er sei heroinabhängig gewesen und wisse, was es heiße, vogelfrei zu sein; er freue sich auf das Gefängniskonzert. Der Freizeitleiter des Gefängnisses, Frode Trefall, nennt es groß, einen „Weltnamen" zu Gast zu haben, und rechnet mit regem Interesse der Gefangenen.

Bergen habe einen besonderen Platz in seinem Herzen, die Atmosphäre erinnere ihn an Schottland; er erwähne Bergen in mindestens einem Lied jedes neuen Albums. Über die Gäste auf Shining Brother Shining Sister (David Thomas, Ron Sexsmith, Robert Bly): keiner sei gewöhnlich, alle schwierig, gerade das mache sie spannend; Sexsmith habe wegen seiner Vergangenheit zuerst Angst vor ihm gehabt. Er erzählt, er habe selbst in einem Londoner Frauengefängnis gearbeitet und sich um Frauen gekümmert, deren Kinder ohne Väter aufwuchsen und männliche Werte brauchten. Er verstehe Menschen, die Alkohol oder Drogen dem Fernsehen vorziehen (er selbst sei bisweilen fernsehsüchtig), halte aber nichts von staatlichem Eingreifen – man müsse selbst aufhören wollen. Heute trinke er Alkohol in Maßen und habe seinen eigenen Whisky, Leven's Lament. Das Album hatte in BA 5 von 6 erhalten.

Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.

Jeg var hektet på heroin og vet hva det vil si å være fredløs.

Leven vor dem Gefängniskonzert.

Bergen har en helt spesiell plass i mitt hjerte.

über die Stadt.

Quelle

Tore Bø · Bergensavisen · 1. März 2003 · Nasjonalbiblioteket · CC BY-NC-ND 4.0