Jackie Leven

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Interviews

The Wild Boy at Rest

Medium
eye WEEKLY (Toronto)
Autor
Jason Anderson
Datum
11. Mai 1995
Sprache
Englisch
Zugang
Webarchiv

Feature der Torontoer Gratis-Kulturzeitung zum nordamerikanischen Erscheinen von The Mystery Of Love Is Greater Than The Mystery Of Death (True North/MCA), auf Grundlage eines Telefoninterviews mit Leven in London. Anderson rahmt den Text mit seiner eigenen Skepsis gegenüber Robert Blys Iron John und stellt Leven als britischen Sprecher der „Mytho-Poetic Men's Movement“ vor. Doll by Doll nennt er eine zu Unrecht übergangene Band, am besten auf Remember und Gypsy Blood. Leven erzählt die Oban-Geschichte: nach Überfall, Heroin und Trennung eine Nachtfahrt durch einen Schneesturm an die Westküste, in einer Bar die Einladung eines halb schottischen, halb polnischen Hünen zum Armdrücken, aus der eine lebenslange Freundschaft wurde – für ihn eine Lebenswende. Der „Argyll Cycle“ (15 Songs auf Album und zwei EPs 1994) dokumentiere das Sterben seines jüngeren, wilden Ichs; man müsse besiegt und verraten werden, um zu wissen, wer man sei („ignominy“ als „no name“). Leven grenzt sich scharf von kommerziellen Männerkursen ab (der Krieger sei ein Archetyp, in dem wir leben) und verteidigt Bly gegen den Vorwurf der Frauenfeindlichkeit. Zum Cover von „I Say A Little Prayer“ entwickelt er die Idee der „schwarzen Frau in dir“, für die Bacharach/David schrieben. Tenor: sehr positiv, vergleicht das Album mit Fisherman's Blues.

Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.

As a boy, I sought trouble

Leven über seine Jugend und Doll by Doll.

the warrior is an archetype

Leven gegen kommerzialisierte Männerkurse.

Quelle