Jackie Leven

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Konzertberichte

Konzertbericht mit Interview: Jackie Leven im Rockefeller, Oslo

Medium
Fremtiden (Drammen)
Autor
Johnny Andreassen
Datum
3. Mai 1995
Seite
32
Sprache
Norwegisch
Zugang
Frei lesbar

Bericht vom Solokonzert in der „magischen Woche“ im Rockefeller, Oslo – laut Andreassen Levens erster Norwegen-Besuch seit über zehn Jahren. Nur Fremtiden und das Rockmagazin Beat standen auf der Gästeliste; ein kleines, begeistertes Publikum ließ Leven nicht von der Bühne. Allein mit Gitarre habe er das Publikum vor Genuss den Atem anhalten lassen, gespielt wurden Stücke von The Mystery of Love (u. a. „Call Mother a Lonely Field“) und vom kommenden Album Forbidden Songs of the Dying West, das im August erscheinen solle.

Im Gespräch nach der Show sagt Leven, er fühle sich in Norwegen zu Hause, obwohl sein letzter Aufenthalt in einer Band „u. a. mit Glen Matlock“ keine glückliche Zeit gewesen sei. Als Vorsitzender eines Londoner Zentrums für Abhängige von Sex bis Geld glaube er an Heilung und Akupunktur – für ihn selbst sei es wohl zu spät. Zum neuen Album: Er habe Van Morrison gebeten, ein Gedicht des Belfaster Dichters Louis MacNeice zu lesen, Andy White wirke mit; das Album sei wie ein Film aus Reden, Gedichten, Geräuschen und Liedern montiert, die Spannweite größer als zuvor. Der Titel meine, dass es im Westen verbotene Dinge gebe, über die man nicht spreche – der Westen sterbe langsam.

Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.

Det er godt å være tilbake i Norge. Jeg føler meg som hjemme her

Leven nach dem Konzert.

Quelle

Johnny Andreassen · Fremtiden (Drammen) · 3. Mai 1995 · Nasjonalbiblioteket · CC BY-NC 4.0