Jackie Leven

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Konzertberichte

Doll By Doll – Torrington, London

Medium
Record Mirror
Autor
anonym (Byline im OCR nicht erfasst)
Datum
9. August 1980
Sprache
Englisch
Zugang
Online

Graham Stevens eröffnet seine kurze Konzertkritik in der Record-Mirror-Ausgabe vom 9. August 1980 mit der Bemerkung, wenn eine Band mit den emotionalen Fähigkeiten von Doll by Doll in einer Vollmondnacht auftrete, dürfe man ein „atmosphärisch aufgeladenes Ereignis“ erwarten. So sei es im Torrington im Londoner Norden gewesen.

Die Band eröffnete mit „Hey Sweetheart“, einem „soulvollen Riesen von Song“, der Welle um Welle an Emotion aufbaue, bis der Druck fast unerträglich sei, um dann zu beruhigen und den Hörer erschöpft und bewegt zurückzulassen. Musikalisch bestehe die Band durch die Ehrlichkeit und das reine Gefühl ihres Spiels. Sie „stolperten voran“, mit Geniefunken zwischen gerissenen Saiten und unsicherem Timing, kämen aber stets vor der „plastischen Songwelt und Präzisionstechnik der musikalischen Robotik“ ins Ziel. Der Satz kam selten ins Wanken.

Das neue Material zeige die gleiche Kraft und Hingabe wie die ersten beiden Alben Remember und Gypsy Blood, an diesem Abend vertreten durch „Binary Fiction“, „Lose Myself“ und „Stripshow“: kraftvolle, bedrohliche Passagen, die Jackie Levens „fast manischen“ Gitarrenstil ergänzen, mit dem er beinahe hektische Läufe geschickter Töne erzeuge. Das Schlusswort lautet: „Doll by Doll sind essentielles Hören, sind Emotionen essentiell?“ – eine Wendung, die Kritik und Frage zugleich ist.

Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.

It's a soulful giant of a song, building wave upon wave of emotion until the pressure is almost intolerable, before calming down to leave you drained, moved.

Stevens über den Eröffnungssong „Hey Sweetheart“

They blunder onward, flashes of brilliance interspersed by broken strings or suspect timing, but always they will come out ahead of the plastic song and precision technique of musical robotics.

Stevens über die Band

Doll by Doll are essential listening, are emotions essential?

Schlusssatz der Kritik

Quelle