Interviews
Tourreportage mit Interview: „communication that only some have heard“
- Medium
- Record Mirror
- Autor
- Chris Westwood
- Datum
- 5. Mai 1979
- Seite
- 8–9
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Online
Zweite große Record-Mirror-Geschichte von Chris Westwood, geschrieben auf der Frühjahrstour 1979 nach dem Erscheinen von „Remember“. Ausgangspunkt sind die jüngsten Verrisse in der Rockpresse, auf die die Band nach eigener Aussage fast erleichtert reagierte: Dave McIntosh sagt, man habe früher oder später mit einem Tritt gerechnet, und die Kritik habe die Band wieder zusammengeschweißt. Westwood greift einen Kritiker an, der nach früherem Lob nun Levens Songs, Gesang und Gitarrenspiel verrissen habe – zwei der als Jo-Shaw-Soli gelobten Stellen habe in Wahrheit Leven gespielt; Leven nennt den Journalisten spöttisch „a human with a pencil“. Es folgen ironische Kurzbiografien der Mitglieder (Spreafico als „Dutch peasant“, der über die Vergangenheit schweige; Leven mit „drei Scheidungen, fünf Monaten im Knast“; Shaw mit Internatsvergangenheit in Fort Augustus), eine Konzertszene im York Pop Club, wo das Punkpublikum auf die offene Emotionalität verstört reagiert, und lange Leven-Passagen: über den „death trip“ aus dem ZigZag-Interview, den Mangel an Verständnis für den Tod in der modernen Welt, den „Krieg“ um die Frage, ob Menschen einander je fühlen werden, und die Ankündigung, die Band werde sich radikal verändern – die neuen Songs „Forbidden Lands“ und „The Hell Games“ führten schon weg. Westwood bekennt, die Band habe seine Haltung zu Rock grundlegend verändert. Tenor: bekenntnishaft parteiisch.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
a human with a pencil
I find bands like Ultravox morbid