Porträts
Doll By Doll: Endgame (Part two)
- Medium
- No More Big Wheels
- Autor
- KN
- Datum
- 16. August 2017
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Online
Die lange Retrospektive verbindet eine eingehende Würdigung der Doll-by-Doll-Alben mit Erinnerungen des Verfassers und älteren Gesprächspassagen. Im Mittelpunkt steht zunächst „Gypsy Blood“, das der Autor als sein unersetzliches Lieblingsalbum bezeichnet. Er beschreibt dessen Wechsel von zugänglichen Liedern zu bedrohlichen, vielschichtigen Klangräumen und erklärt die kommerzielle Wirkungslosigkeit auch mit dem schwierigen öffentlichen Bild der Band.
Anschließend folgt das dritte, gleichnamige Album: Der Text stellt den damaligen Versuch heraus, verständlichere Songs zu schreiben, ohne die emotionale Intensität aufzugeben. Leven erklärt in den wiedergegebenen Antworten seinen veränderten Begriff von Unterhaltung und das Verhältnis von persönlicher Erfahrung, Psychedelik und Liedgestaltung. Der Verfasser beschreibt eigene Begegnungen mit Leven als freundlich und komisch, neben der einschüchternden Bühnenwirkung.
Die Darstellung reicht über das Ende der Gruppe bis zur späteren Solokarriere. Sie endet mit dem Hinweis, dass Jo Shaw und Dave McIntosh 2012 mit Freunden in einem Pub in Cricklewood zum Gedenken an Leven spielten. Das ergänzt die bisherige Spur zum Tribute-Abend, nennt hier aber weder einen genauen Tag noch den Pubnamen. Ältere Interviewzitate und Rückblicke von 2007 sind mit der Erzählergegenwart von 2017 verschränkt.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.