Porträts · Ausgewählt
Cult heroes: Jackie Leven found musical beauty in his wounds
- Medium
- The Guardian (Music Blog, Reihe „Cult heroes“)
- Autor
- Graeme Thomson
- Datum
- 16. Juni 2015
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Online
Würdigung zum (fast) 65. Geburtstag in der Guardian-Reihe über Kultmusiker. Graeme Thomson erinnert an Levens Konzert im Cabaret Voltaire in Edinburgh am 11. August 2011, das sich als Abschied erwies; drei Monate später sei Leven an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. In Deutschland und Norwegen relativ bekannt, in Großbritannien unter dem Radar, aber mit hochkarätigen Bewunderern: David Thomas, Johnny Dowd, Ron Sexsmith, Ian Rankin (zwei Rebus-Titel nach Leven-Songs) und Mike Scott, der Thomson ein eigenes Statement gab. Thomson charakterisiert die Songs als Poesie unerfüllter Leben mit Momenten der Transzendenz und empfiehlt „Poor Toun“ und „Universal Blue“ (Live-Fassung von The Haunted Year: Winter), dazu die Sir-Vincent-Lone-Version von Judee Sills „When the Bridegroom Comes“. Biografie: Vater London-Irisch, Mutter aus Nordostengland, Schule in Kirkcaldy wie Gordon Brown, Roma-Erbe; mit 16 aus dem Haus, bis in die frühen 1970er zwei Ehen hinter sich gelassen. Doll by Doll (mit Joe Shaw und Dave MacIntosh) im Squat in Maida Vale, Vertrag bei Automatic (Warner), Rauswurf von einer Hawkwind-Tour, Drogenexzesse. Nach der Trennung 1983 Vertrag bei Virgin, Überfall auf dem Heimweg von einer Session, Falsett nie zurückgewonnen, Heroin, Heilung, CORE Trust. Rückkehr zur Musik 1992, rund 30 Veröffentlichungen in zwei Jahrzehnten. Bühnenerinnerungen Thomsons und Rankins Wahrnehmung einer „eingeschlossenen Energie“.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
like rich coffee shot through with a dash of good whisky