Nachrufe · Ausgewählt
The Jackie Leven Obituary
- Medium
- The Word (März 2012); Wiederveröffentlichung auf pauldunoyer.com
- Autor
- Paul Du Noyer
- Datum
- März 2012
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Online
Der literarisch ambitionierteste Nachruf, geschrieben vom Musikjournalisten Paul Du Noyer, der Leven 1979 kennenlernte und 32 Jahre mit ihm befreundet war. Erschienen in The Word (März 2012) zusammen mit der von Du Noyer zusammengestellten Heft-CD „Heroes Can Be Any Size“; die Website-Fassung enthält am Ende die Trackliste. Du Noyer fragt, wer Leven eigentlich war, und deutet die Kunstfigur „Jackie Leven“ als bewusst gebautes Haus, in das Alan Moffatt eingezogen sei. Er beschreibt die Herkunft (englische Eltern mit Roma- und irischen Wurzeln, laut Leven), Lektüre von John Clare bis zu den russischen Dichtern, Gesangsübungen mit „Rescue Me“, die Squats in Nord-London Mitte der 1970er, eigene Erlebnisse 1979 (furchteinflößende Pubs, Drogen, Verschwörungstheorien), Doll by Doll und den Namen nach e. e. cummings. Leven sei in Tränen ausgebrochen, als Du Noyer ihn nach der Schlusszeile von „Main Travelled Roads“ fragte. Es folgen der Überfall, Heroin, CORE (mit Auflösung des Akronyms) und Dianas angebliches Interesse an Leven (Selbstaussage), Cooking Vinyl ab 1994, die Men's-Movement-Phase nach dem Robert-Bly-Tape vom Leibwächter des Dalai Lama, „Levenland“, Bars als Orte der Andacht, Ian Rankin. Ausführlich spricht Deborah Greenwood über Levens Unruhe, das „electric fur“, das Leben im Dorf in Hampshire und die Erwartung mancher Fans, ihn leiden zu sehen. Schluss: Diagnose im September 2011, Tod am 14. November, Beerdigung in einer Landkirche mit „Working Alone / A Blessing“, und Levens wohl letzte Online-Nachricht über einen „Belfast Of The Mind“.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
Perhaps he built the character of 'Jackie Leven' like a house
No musician I ever met has left so deep an impression