Nachrufe
Jackie Leven: Musician whose songs were peopled by loners and lost lovers
- Medium
- The Independent
- Autor
- Nick Hasted
- Datum
- 17. November 2011
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Online
Nachruf des Musikjournalisten Nick Hasted, der Leven 2007 interviewt hatte und daraus zitiert. Er beschreibt Levens Songs als Innenleben „enttäuschter harter Männer“ (Rankins Formel), oft angesiedelt in den rauen Landschaften seiner Kindheit, und als teilweise Selbstporträts eines von Sucht und Exil geprägten Lebens. Biografie: Kirkcaldy, Vater aus London-Irland, Mutter aus Northumberland, beide laut Text Roma; Bluesplatten der Mutter, Folkclubs mit 16, kurze erste Ehe, preisgekrönter Schüler im Jahrgang von Gordon Brown und angeblich erster schottischer Schüler mit Drogenverweis, Vertreibung durch eine Gang. Die Doll-by-Doll-Mitglieder habe er in besetzten Farmhäusern in Dorset getroffen, 1975 kam die Band in einem Squat in Bristol Gardens (West-London) zusammen; Leven schildert die Straße voller beschädigter, aber lustiger Schotten. Das zweite Album habe ihm einen Platz in der Welt gegeben. 1983 sei er gewürgt und am Hals geschnitten worden, über ein Jahr stimmlos, vom Label fallengelassen, wochenlang schweigend im Bahnhof Marylebone. 1985 Genesung, CORE Trust, Begegnung mit Diana, Rückzug an die schottische Westküste unter Fischern, 1994 Neuanfang mit 24 Alben bei Cooking Vinyl, Bly-Einfluss, Konzerte mit Lügengeschichten (Stings angeblicher Tod im Pendlerzug nach Kirkcaldy), The Haunted Year 2009 als beste Werkübersicht.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
In some respects the best days of our lives, in a wonderful dream of Old England