Nachrufe · Ausgewählt
Jackie Leven
- Medium
- The Herald (Herald Scotland), Rubrik Obituaries
- Autor
- anonym (ohne Byline; Autor unbekannt)
- Datum
- 16. November 2011
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Online
Eigenständiger, unsignierter Herald-Nachruf (Kopfzeile „Musician; Born: June 18, 1950; Died: November 14, 2011“), getrennt von der Nachrichtenmeldung desselben Tages. Er nennt Leven einen der am meisten unterschätzten Songwriter Schottlands und einen seelenvollen Sänger und Gitarristen. Herkunft laut Text: Vater irisch-cockney, Mutter aus Nordostengland, Roma-Wurzeln, die ihn im Fife der 1950er/60er zum Außenseiter machten; Leven erzählt (als Zitat) von der Nacht im Schrebergarten, in der er sich vor einer Gang versteckte. Er sei mit 17 schon verheiratet unterwegs gewesen, zuvor wegen Drogen von der Kirkcaldy High School geflogen, wo er im selben Jahrgang wie Gordon Brown war. Es folgen Berlin, Madrid und Control als John St Field (auf einem spanischen Label), 1975 Gründung von Doll by Doll in London, Rauswürfe von Touren mit Devo und Hawkwind, 1984 ein Solovertrag bei Virgin, der Überfall auf dem Heimweg vom Studio, zwei Jahre ohne Stimme, Heroin und die Heilung durch Akupunktur, CORE Trust mit Prinzessin Diana als Schirmherrin. Danach ein familiärer Neuanfang, Cooking Vinyl, das Comeback 1994, über 20 Alben in 17 Jahren, Kollaborationen mit David Thomas, Johnny Dowd und Ian Rankin (Usher Hall 2005). Leven sei in Europa, besonders in Deutschland, ein Publikumsmagnet gewesen, in Großbritannien Kult geblieben. Bühnenanekdoten (Freundin an den Leibwächter des Dalai Lama verloren, Bay-City-Rollers-Button). Der Text endet mit der Edinburgh-Fringe-Show 2011, bei der Leven abgemagert war, und der Schlusszeile von „Main Travelled Roads“. Mehrere Formulierungen decken sich mit Graeme Thomsons Herald-Porträt (ca. 2006, im theartsdesk-Nachruf wiederverwendet); Thomson als Autor ist naheliegend, aber nicht belegt.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
self-built ritual and initiation that got me out of boyhood and into manhood