Jackie Leven

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Jackie Leven: 1950-2011

Medium
theartsdesk.com
Autor
Graeme Thomson
Datum
15. November 2011
Sprache
Englisch
Zugang
Online

Würdigung von Graeme Thomson am Morgen nach Levens Tod. Er nennt Leven einen der eigenständigsten Songwriter des Landes mit beharrlich niedrigem kommerziellem Profil und beschreibt das Personal seiner Songs (serbische Prostituierte, Taxifahrer aus Earls Court, Häftlinge, Kneipenphilosophen aus Dundee), mit denen sich Leven identifiziert habe; als beste Songs nennt er „Poortoun“ und „Universal Blue“. Leven sei Ex-Junkie, Raufbold und begeisterter Trinker gewesen, die späten Platten oft durchwachsen, die Konzerte mit ihren Abschweifungen (Laurence Olivier, eine Fotosession in einer Glasgower Gasse) immer sehenswert. Thomson sah ihn zuletzt im August 2011 in Edinburgh, körperlich geschwächt.

In der ursprünglichen Fassung (erhalten in der LiveJournal-Wiedergabe) folgte eine bearbeitete Version eines älteren Herald-Porträts Thomsons, in dem der 56-jährige Leven ausführlich erzählt: Außenseitertum durch die Roma-Familie im Fife der 1950er, Nächte auf der Flucht vor Gangs, LSD-Jahre und episodische psychische Krankheit in der Doll-by-Doll-Zeit, der Überfall 1984 nach einer Flasche Canadian Club auf dem Weg nach Maida Vale, zwei Jahre ohne Stimme und Heroin, Heilung durch Akupunktur und „psychic healing“, CORE Trust (Lady Diana, Preis des Westminster City Council), monatliche Akupunktur bis heute, ein Oslo-Besuch und die anstehenden Doll-by-Doll-CD-Reissues samt Gedankenspiel einer Reunion. Die aktuelle Seite enthält nur noch den Nachrufteil.

Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.

I think I was genuinely mentally ill

Leven über seine Doll-by-Doll-Jahre (Herald-Porträt).

just an old teddy bear

Levens Selbstbeschreibung im Alter.

Quelle