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Caught by the Reaper – Jackie Leven
- Medium
- Caught by the River
- Autor
- Mick Houghton
- Datum
- 15. November 2011
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Online
Mick Houghton, 1978 in der Presseabteilung von Warner Bros für Doll by Doll zuständig und 1994 erneut als Pressemann für Leven tätig, erinnert sich am Tag nach dem Tod. Das erste Treffen im Frühjahr 1978 mit Leven und Jo Shaw, beide sichtlich auf LSD, das Konzert im winzigen Rock Garden vor einer Handvoll Zuschauern und Interviews mit der Musikpresse (Hugh Fielder von Sounds; Shaw verließ ein Interview in einem Fish-and-Chips-Lokal in Burton upon Trent wortlos) zeichnen eine Band, die ihr Publikum einschüchterte, statt wie Punk nur zu drohen. Houghton beschreibt das Konzept: Seelenleid öffentlich machen, Benefizkonzerte für R. D. Laings Philadelphia Association statt Rock Against Racism, Flugblätter und Artaud-Bilder, dazu die geplatzte NME-Titelgeschichte mit Nick Kent. Nach dem Debüt Remember endete seine Zusammenarbeit, 1994 arbeitete er wieder mit dem nun sanfteren Leven an zwei Alben. Zum Schluss die Dylan-Geschichte (angebliche Zugfahrt Berlin–Sankt Petersburg 1988, Song nach „One Too Many Mornings“), an die Houghton nie geglaubt habe. Tenor: liebevoll-ironisch, Leven als liebenswerter Schelm.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
a lovely man who'll be sorely missed