Interviews
Skotsk mørkemann
- Medium
- Karmsund Avis (Haugesund)
- Autor
- Camilla Sørhus
- Datum
- 15. April 2010
- Seite
- 28–29
- Sprache
- Norwegisch
- Zugang
- Online
Porträt mit Gesprächszitaten nach Levens Konzert im Dikselen, Haugesund, in der Vorwoche (08.04.2010). Sørhus stellt ihn als „Schottlands Antwort auf Van Morrison“ vor, der 2010 sechzig werde. Leven erzählt (Selbstaussage), Bergen sei die erste Stadt gewesen, in der er als Profimusiker aufgetreten sei: Mit 16 Jahren, 1966, sei er mit der amerikanischen Gospel-/Bluessängerin Doris Henderson auf Tour gewesen, Bergen sei der erste Halt gewesen; er erinnert sich an die Einfahrt durch den Fjord und den Gestank einer Fischverarbeitung, habe sich aber sofort in Norwegen verliebt – die Leute hätten dieselbe „Verrücktheit“ wie die Schotten. Einer seiner Lieblingslyriker sei Olav H. Hauge, deshalb sei es spannend gewesen, nahe an dessen Heimat zu sein.
Zur Entstehung von „Rainy Day Bergen Women“ erzählt er, er sei in Bergen vom Husten im Nachbarzimmer geweckt worden, habe auf die regnerische Straße voller eilender Frauen geschaut und das Lied in einer halben Stunde geschrieben; sein Vater sei gerade gestorben, es sei sein erstes Lied über dessen Tod gewesen. In Haugesund hätten manche ihn für einen „alten Punker“ gehalten und Punklieder erwartet. Er liebe das Studio, weil er darin „unglaublich gut“ sei, die Plattenfirma erlaube aber nur alle 18 Monate ein Album – daher auch das Pseudonym Sir Vincent Lone.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
Folk her har den samme galskapen som de hjemme i Skottland
jeg elsker virkelig å være i studioet!