Rezensionen
JACKIE LEVEN – GOTHIC ROAD (Kritik, Kopfzeile „Bergensvennen …“)
- Medium
- Bergensavisen
- Autor
- unbekannt
- Datum
- 13. April 2010
- Seite
- 25
- Sprache
- Norwegisch
- Zugang
- Frei lesbar
Die Kritik in der Rubrik für Neuerscheinungen beginnt mit einem Scherz über den „Bergensvennen“ („Freund Bergens“), der Livealben und kuriose Zusammenfassungen schneller ausspucke als die meisten. Ab und zu kämen aber auch offiziellere Veröffentlichungen wie das frische Gothic Road, auf dem er „im Geist früherer Alben“ mit einer Reihe von Mitwirkenden zusammenarbeite, am deutlichsten mit dem „Streets of London“-Troubadour Ralph McTell.
Leven habe seine ganz eigene Stimme gefunden und bewege sich kaum nennenswert außerhalb der Gewinnerformel. Wenige Künstler hätten eine ähnlich starke lyrische Ader wie der Schotte; sie reiche vom tief Philosophischen über das warm Erinnernde bis zum nachdenklich Komischen in der Ode an das einsame Tourleben, „Hotel Mini Bar“. Er setze sogar einen russischen Chor aus Brüdern von Männern ein, die im Kursk-Unglück starben. Wie bei Levens Platten üblich, gebe es viele Schichten zu entdecken. Download-Tipps des Kritikers: „My Lost Blonde“ und „Island“. Name und Wertung des Autors sind im Zeitungsscan nicht erkennbar.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
Leven har funnet sin helt særegne stemme, og han beveger seg ikke nevneverdig utenfor vinnerformelen.
Få artister har en like sterk lyrisk åre som skotten - og det spenner fra det dypt filosofiske via det varmt mimrende til det ettertenksomt morsomme i oden til det ensomme turnelivet i «Hotel Mini Bar».
Quelle
unbekannt · Bergensavisen · 13. April 2010 · Nasjonalbiblioteket · CC BY-NC-ND 4.0
In der Diskographie
- Gothic Road 2010 · Jackie Leven