Interviews
Jackie Leven Interview (Ross McGibbon has a pint with the big man)
- Medium
- Vanguard Online
- Autor
- Ross McGibbon
- Datum
- 2009
- Sprache
- Englisch
- Zugang
- Webarchiv
Langes Gespräch, im Dezember 2008 vor einem Konzert im Pub The Roscoe in Leeds geführt und acht Monate später veröffentlicht. Leven sagt, in Großbritannien komme er nicht voran, in Deutschland laufe es gut. Er lebe von der Musik, mit Ausreißern wie einem Tantiemenscheck über 10.000 Pfund, weil der Doll-by-Doll-Song „Soon New Life“ in Südamerika zum Radiolied für Geburten geworden sei (Selbstaussage). Alte Doll-by-Doll-Songs neu aufzunehmen, verhindere der Verlag. Cooking Vinyl beschreibt er als einstiges „scavenging label“, das ein echtes Label geworden sei. Sir Vincent Lone verkaufe in Großbritannien besser als Jackie Leven; Vince-Alben seien billig produzierte „diffusion Jackie albums“, während Skandinavien und Deutschland hohe Produktionswerte erwarteten. Weitere Themen: sein Toningenieur David Lynch, schwächere Songs auf Platten, Lovers At The Gun Club als Endpunkt eines Sounds, Politik (Leven nennt sich Sozialist, aufgewachsen in den „kommunistischen“ Kohlerevieren Fifes, Young Communists), Songs über gebrochene Männer als heilsam, 100 bis 120 Konzerte im Jahr, schottische Identität, Wetherspoon-Pubs als Sammelpunkt einsamer Exil-Schotten, Lyrik, der Philosoph Charlie Martin, Hörgewohnheiten (Roland Kirk, Stephen Isserlis, Vaughan Williams) und ein geplanter Song „I Love Chet Baker When He Sings“.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
Vince albums are diffusion Jackie albums