Interviews
Interview/Vorbericht: Jackie Leven zurück in Drammen – „Comeback overtalt av Lady Diana“
- Medium
- Drammens Tidende
- Autor
- Johnny Andreassen
- Datum
- 12. November 2008
- Seite
- 44
- Sprache
- Norwegisch
- Zugang
- Frei lesbar
Kulturseite (S. 12 der Ausgabe) mit Interview vor dem zweiten „Lyttekonsert“ im Buddy am Donnerstag, 13.11.2008, 20 Uhr. Andreassen erinnert an das ausverkaufte Konzert dort im Vorjahr, nennt Leven „Schottlands Antwort auf Van Morrison“, verweist auf Doll by Doll und auf den Überfall in einer Londoner Seitenstraße mit schwerer Halsverletzung; eine Unterzeile behauptet, Lady Diana habe ihn zum Comeback überredet. Die Berichte von der laufenden Norwegen-Tour zeigten einen Leven in seltener Form, mit neuem Album und neuen Liedern; vergleichbar sei seine Stimme mit Roy Orbison und Aaron Neville, ebenso bemerkenswert sein Vorrat an Geschichten voller Ironie.
Leven erklärt (Selbstaussage), es werde keine Blaupause des Vorjahreskonzerts: Es gehe um wahre Geschichten aus seinem Leben, darum, sich selbst anzunehmen und zu verstehen; man könne nicht mit Schuldgefühlen sterben. Er streift die US-Wahl (ein schwarzer Präsident sei doch nichts Schlechtes). Eine längere Anekdote spielt in den 1970er-Jahren (im OCR „…castle“, vermutlich Newcastle): Nach einem Zerwürfnis mit seinem Geschäftspartner sei ein Mann namens Keith am helllichten Tag erschossen worden – angeheuert habe man dafür einen „Shannon“ –, und am selben Abend habe ihm in der Hotelbar eine Frau ihr Wissen anvertraut; daraus sei eine merkwürdige Freundschaft entstanden. In Drammen spüre er immer „Magie“; die Stadt erinnere ihn an die Working Men’s Clubs seiner Jugend, wo Leute rauchten und Bier tranken – vielleicht Reste der Arbeiterklasse; und er möge die Frauen dort.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
Det handler om sanne historier fra mitt liv.
Det er alltid en følelse av magi i Drammen
Quelle
Johnny Andreassen · Drammens Tidende · 12. November 2008 · Nasjonalbiblioteket · CC BY-NC-ND 4.0