Jackie Leven

← Alle Stimmen

Interviews

Jackie Leven – Nicht ganz richtig

Medium
Gaesteliste.de
Autor
Ullrich Maurer
Datum
22. August 2008
Sprache
Deutsch
Zugang
Online

Interview zu „Lovers at the Gun Club“ (2008). Maurer berichtet, Leven habe das Pseudonym Sir Vincent Lone gewählt, nachdem er sich geärgert habe, dass Will Oldham und nicht er auf „Bonnie Prince“ gekommen sei; das neue Album sei ohne Wissen der Plattenfirma aufgenommen worden, was Leven abschwächt. Unterschied Leven/Lone: Jackie sei verbissener, weil er davon leben müsse, Sir Vince habe mehr Spaß (Selbstaussage). Johnny Dowd singt den Titelsong; die beiden lernten sich kennen, als beide zufällig in Kufstein auftraten. Die Titelgeschichte: eine Fahrt durchs Shenandoah Valley mit dem „transsexuellen Killer“ Shannon Doyle, Kinder mit Hitlergruß, anschließend Schießübungen im Schützenverein (Selbstaussage, offenkundig erfunden oder überzeichnet). Leven möchte, dass Songs „nicht ganz richtig“ klingen, wie bei David Lynch oder Tarantino; „Innocent Railway“ hält er für einen seiner besten Songs. Poesie wähle er aus Liebe, nicht um Leute zu bekehren. Schlussanekdote: „Olivier's Blues“ sei mit Sir Laurence Olivier entstanden, dessen Sohn Rich Olivier ein enger Freund sei (Leven sei Pate von dessen Sohn); Olivier habe ihn einen „fröhlichen grünen Riesen“ genannt (Selbstaussage). Ausblick: Herbsttour mit Cosgrave.

Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.

Jackie ist nämlich verbissener als Sir Vince

Leven über sein Alter Ego.

Quelle