Interviews
Jackie Leven – Der furchtlose Songwriter
- Medium
- Gaesteliste.de
- Autor
- Ullrich Maurer
- Datum
- 16. November 2005
- Sprache
- Deutsch
- Zugang
- Online
Interview zu „Elegy for Johnny Cash“ (2005). Leven erzählt, im Vorjahr seien beide Eltern gestorben, der Vater nach langer Krankheit etwa zur Zeit von Cashs Tod; erst durch den Tod des Vaters sei er zu Cashs Musik gekommen, der Titelsong habe sich „von selbst geschrieben“ (Selbstaussage). Country habe er lange gemieden, weil in seiner Jugend in Schottland vor allem unausstehliche „Rednecks“ sie gehört hätten; Michael Weston King habe ihm den Zugang gezeigt. Die Songs handelten mehr von anderen Menschen, etwa „King of the Barley“ (der grüblerische schottische Kneipengänger) und „Vibration White Finger“ (Berufskrankheit als Gleichnis). Musikalisch arbeitete er mit Toningenieur David Wrench und libanesischen Musikern, die er auf einem Festival getroffen hatte: Drummer „Reesa“ riet zu Drumcomputern, damit die Gitarren mehr Raum hätten, Bassist Mohammed spielte; „All The Rage“ enthält einen selbst geschriebenen Rap-Teil. Robert Fisher (Willard Grant Conspiracy) trägt ein Gedicht von Gary Snyder vor und singt „The Law of Tide“; „In Memory of My Mother“ ist ein Gedicht von Patrick Kavanagh, für die im Oktober 2004 gestorbene Mutter. Für die Tour mit Cosgrave erwägt er einen griechischen Viola-Spieler und einen norwegischen Perkussionisten. Fazit Levens: Er habe heute weniger Angst und schreibe kraftvoller, seit beide Eltern tot seien.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
Ich glaube, dass ich heute weniger Angst habe