Interviews
… bombedrama (Überschrift im OCR nur teilweise lesbar)
- Medium
- Bergensavisen
- Autor
- Frank Johnsen
- Datum
- 4. Mai 2005
- Seite
- 37
- Sprache
- Norwegisch
- Zugang
- Frei lesbar
BA trifft den „Bergensvenn" Leven zu Beginn eines sechstägigen Bergen-Aufenthalts. Leven erzählt (Selbstaussage), er habe vor einigen Monaten in einem Straßencafé in Beirut gesessen, als zwei Blocks entfernt die Autobombe explodierte, die den früheren Ministerpräsidenten Rafik al-Hariri tötete; er sei dort gewesen, um seine kommende Platte mit lokalen und griechischen Musikern aufzunehmen. Er habe Todesangst gehabt und weigere sich, für Coverfotos zurückzufahren.
Anlass des langen Aufenthalts ist das Bergenfest: Am Freitag spielt er mit David Thomas (Pere Ubu). Bergen sei sein „spirituelles Zentrum", Festivalchef Frank Nes habe ihn für sechs Tage eingeladen; er wolle entspannen und schreiben. Zu Jackie Leven Said wiederholt er die Flug-Anekdote (Bergen–Tromsø, Rankins Roman, Rebus als Fan); Rankins Verlag habe das Projekt erst abgelehnt und die Vermarktung dann um acht Monate verschoben. Eine Tour sei offen: Seine Mutter sei im Vorjahr gestorben, nach dem Tod des Vaters habe er sich in Arbeit vergraben, jetzt wolle er zu Hause bei seiner Frau sein und Lieder schreiben.
Zu Doll by Doll: Warner habe sich nicht um die vier Alben gekümmert, nun sei endlich jemand aufgewacht – auch dank der Rankin-Platte. Eine Live-Wiedervereinigung schließt er aus, man habe aber über ein neues gemeinsames Studioalbum gesprochen. Abschluss mit „Rainy Day Bergen Woman" und dem Wunsch nach Regen.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
Bergen er mitt spirituelle senter.
Quelle
Frank Johnsen · Bergensavisen · 4. Mai 2005 · Nasjonalbiblioteket · CC BY-NC-ND 4.0