Interviews
Poeten Leven
- Medium
- Tønsbergs Blad
- Autor
- Anne Kathrine Aambø (NTB Pluss)
- Datum
- 3. März 2000
- Seite
- 19
- Sprache
- Norwegisch
- Zugang
- Frei lesbar
Über die Agentur NTB Pluss verbreitetes Porträt zum Tourstart. Der „Norwegenfreund" sehe sich vor allem als Dichter. Erzählt werden der Beinahe-Tod nach einem Überfall Anfang der 80er (fast erwürgt, über ein Jahr ohne Stimme), dann Heroin – und die Freundin sei mit dem Leibwächter des Dalai Lama durchgebrannt. Nun sei das 18. Album erschienen; die Europatour habe „diese Woche" im John Dee in Oslo begonnen und führe nach Bergen, Tromsø, Trondheim und Stavanger.
Leven sagt, er wisse nicht genau, warum er in Norwegen anfange, er möge das Land zu dieser Jahreszeit, besonders Tromsø; er habe in Norwegen oder Schweden noch nie bei schönem Wetter gespielt. Das norwegische Publikum möge er, auch wenn es vor allem in Bodø und Kabelvåg mitunter recht alkoholisiert sei. Dass man ihn den großen verlorenen britischen Rockstar nenne, nehme er als Kompliment: In jeder Generation gingen einige verloren, er habe kommerziell verloren, sei aber mehr Dichter als Rockstar und habe nur in einer Rockband spielen wollen. Sein Jugendwunsch, mit der Gitarre durch die Welt zu reisen, habe sich erfüllt; er habe sich verirrt und sei gefunden worden. Er lebe in einer glücklichen Beziehung mit einer Jazzsängerin; „Single Father" handle von seinem erwachsenen Sohn.
Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.
Jeg er mer en poet enn en rockestjerne.
Jeg har aldri spilt i Norge eller Sverige når det har vært fint vær.
Quelle
Anne Kathrine Aambø (NTB Pluss) · Tønsbergs Blad · 3. März 2000 · Nasjonalbiblioteket · CC BY-NC-ND 4.0