Jackie Leven

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Porträts

En fyr uten om det vanlige

Medium
Glåmdalen (Kongsvinger)
Autor
Tommy Rønningen
Datum
18. Februar 2000
Seite
15
Sprache
Norwegisch
Zugang
Frei lesbar

Ganzseitiges Porträt zum Erscheinen von Defending Ancient Springs, nach Angabe am Ende gestützt auf einen Text von Kjell Haglund in der Zeitschrift Pop (Nr. 24/1997). Erzählt wird die Biografie in Levens Lesart: geboren vor rund 50 Jahren zwischen den sterbenden Kohlefeldern von Fife, mit 18 als Hippie unterwegs (Dorset, Madrid, Berlin, Westirland), zwei Monate in einem verlassenen Leuchtturm von Hundekuchen und Wasser lebend; in dieser Zeit das „säuregetränkte" Album Control als John St. Field. Doll by Doll wird mit Television verglichen (lange, komplexe Songs, Verlaine-artige Poesie); die Band habe sich nach immer ruhigeren Platten 1983 aus Erschöpfung aufgelöst.

Der Überfall wird so geschildert: Leven sei nachts mit einem frisch unterschriebenen Solovertrag in der Tasche heimgegangen, als ihn jemand von hinten würgte, bis er bewusstlos im Rinnstein lag; verschriebene Schmerzmittel führten zu Tabletten-, dann Heroinabhängigkeit. Ein Entzug habe ihn ins kleine Argyll gebracht, wo er sich nach einem Jahr Sucht erholte und 1985 wieder zu schreiben begann, zugleich Aufbau des CORE Trust. Nach einer gescheiterten Beziehung zog er nach London; die Begegnung mit Robert Bly und dessen Männerbewegung (Eisenhans, norwegisch „Mannen") habe seine Karriere – fünf Alben in vier Jahren – geprägt und den keltischen Faden von „Main Travelled Roads" weitergesponnen. Musikalisch klinge er wie ein geschärfter Van Morrison zu dessen besten Zeiten. Schluss: Levens Leben sei die Botschaft, dass man stolpern und wieder aufstehen könne.

Zusammenfassung in eigenen Worten; den Wortlaut enthält das Original.

det går an å snuble, men likevel reise seg og gå videre

Schlussgedanke des Porträts.

Quelle

Tommy Rønningen · Glåmdalen (Kongsvinger) · 18. Februar 2000 · Nasjonalbiblioteket · CC BY-NC-ND 4.0